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Über kmuNEXT


Ausgangslage

 

99.7 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz sind KMU. Sie beschäftigen mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen und bilden rund drei Viertel der Lehrlinge aus. Doch ihr Bestand und somit auch ihre Arbeitsplätze sind zunehmend gefährdet, weil allzu viele fortführungsfähige KMU den Generationenwechsel nicht schaffen. Einer der Hauptgründe ist das Fehlen von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern für die Firmenübenahmen.


 

Jährlich werden in der Schweiz sowohl um die 12'000 Firmen stillgelegt als auch neu gegründet. Bezogen auf die Arbeitsplätze gehen jedoch jährlich gegen 40'000 Stellen mehr verloren als geschaffen werden. Rund die Hälfte davon infolge ungelöster oder gescheiterter Unternehmensnachfolgen bei KMU. Dabei ist zu befürchten, dass diese Zahl weiter ansteigen wird. Grund ist, dass der Anteil der familieninternen Uebertragungen weiter zurück gehen wird. Vor rund 15 Jahren betrug dieser Anteil noch rund 70%, heute liegt er in der Schweiz bei 50% (in Deutschland bei 40%). Es ist davon auszugehen, dass in rund 10 Jahren nur noch in jedem 3. Unternehmen die Nachfolge familienintern gelöst werden kann.


Diese Herausforderung kann nur bewältigt werden, wenn es gelingt, das Potenzial der jungen Generation - und hier vor allem auch der Frauen-  für das Unternehmertum zu wecken.

Portrait

Der Verein kmuNEXT wurde im Jahre 2005 von Nationalrat Otto Ineichen und dem heutigen Geschäftsführer Dr. Max Nägeli initiiert und mit Unterstützung von (alt) Bundesrat Joseph Deiss und dem seco gegründet.


Inzwischen hat sich der Verein zur grössten Fördervereinigung für Unternehmensübertragungen und - akquisitionen entwickelt. Neben der Kommunikations- und Informationsplattform www.kmunext.ch wird der grösste Marktplatz für Firmenübernahmen www.nextmarket.ch betrieben. Zentrales Thema wird inskünftig jedoch die Förderung des Unternehmergeistes in der Schweiz sein, damit genügend Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer für Firmenübernahmen zur Verfügung stehen.

 

In der Steuerpolitik hat sich kmuNEXT engagiert und aktiv für die gesetzliche Normierung der indirekten Teilliquidation sowie notwendige Entlastungsmassnahmen für KMU bei der Unternehmenssteuerreform II eingesetzt.

Engagement

 

Klassische Probleme der Unternehmensnachfolge


Informationsdefizite

Die Arbeitshilfen auf der Website unterstützen bei der Senisibilisierung, Planung und Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge  

 

Nachfolgersuche

NEXTmarket hilft als Kontaktplattform den Unternehmen, einen geeigneten Nachfolger zu finden oder bietet potentiellen Nachfolgern die Möglichkeit ein geeignetes Unternehmen zu akquirieren.

 

Finanzierungsbedürfnisse
Für die stark zunehmenden familienexternen Übergaben ist Fremdkapital nötig.

 

Steuerprobleme
Die Umsetzung der USTR II wird noch einige Probleme verursachen. kmuNEXT überwacht die Kreisschreiben der Verwaltung und interveniert wenn nötig.



 

kmuNEXT unterstützt die KMU und die Volkswirtschaft


Mit gezielten Massnahmen geht kmuNEXT alle Hürden an. Die Kommunikationsplattform trägt zur Sensibilisierung, Information und Markttransparenz bei. Mit parlamentarischen Vorstössen und Einsitz in Arbeitsgruppen engagiert sich kmuNEXT für bessere fiskalische sowie rechtliche Rahmenbedingungen bei Nachfolgeregelungen und unterstützt ebenfalls wissenschaftliche Studien und Veranstaltungen.

 

Unternehmerfrühstücke

Wir führen im Jahr 2010 unter dem Label "NEXTbrunch" 24 Unternehmerfrühstücke in der Deutschschweiz in Form einer Frühstückarena durch. Erfahren Sie Neues aus Wirtschaft und Politik und melden Sie sich über den Veranstaltungskalender an.

 

NEXTday - Voranzeige
2010 findet der NEXTday am 30. September 2010. Weitere Informationen folgen.


Seminarveranstaltungen
Wir planen auch für 2010 eine Reihe von Seminarveranstaltungen für KMU. Abonnieren Sie unseren Newsletter um mehr darüber zu erfahren.